Auf Antrag der SPD-Fraktion beschloss der Gemeinderat Hilgert, ab nächstem Jahr 100 Prozent Ökostrom zu beziehen. Im Rahmen einer neuen Bündelausschreibung wurden die Ausschreibungskriterien („Händlermodell“) hierfür mit den Stimmen von SPD und FWG beschlossen. SPD-Fraktionsmitglieder Frank Stein und Peter Becker begründeten den Antrag, dass die Gemeinde mit diesem Strombezug ihr Bekenntnis zur gesellschaftlich gewollten und allseits geforderten Energiewende auch nachhaltig umsetzt. Im Rahmen des Händlermodells werden die entsprechenden Unternehmen in ihrer Umwelt und Ressourcen schonenden Erzeugung erneuerbarer Energien (Ökostrom) gezielt gefördert. Die dadurch anfallenden Preisaufschläge für Ökostrom (ca. 260 € pro Jahr) werden als vertretbar angesehen; rechnet man doch damit, dass durch die zur Zeit sinkenden Einkaufspreise diese Preisaufschläge mehr als kompensiert werden. Ein weiterer Baustein dieser Energiewende, für die sich die SPD-Fraktionsmitglieder einsetzen, ist die Energieeffizienz; dh: Ressourcen schonender Umgang mit Energie durch Senkung der Energieverbräuche. In den Beratungen um den partiell notwendigen Austausch der Straßenbeleuchtung beabsichtigt der Gemeinderat einmütig, diese grundsätzlich – soweit möglich - auf energieeffiziente LED-Beleuchtungskörper umzustellen. Diese Maßnahmen schonen nicht nur die Umwelt und das Klima, sondern zeichnen sich auch durch sinkende Energieverbräuche und Kosten aus.
Gemeinde Hilgert steht zur Energiewende
Kommunales
Veröffentlicht am 06.04.2015
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