SPD Hilgert-Kammerforst

Leonard Niedzwetzki berichtet über die Präsidentschaftswahlen in den USA

Aktuell

Leonard Niedzwetzki aus Eppenrod, den Gabi Weber für das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Bundestages auswählen konnte, meldet sich mit einem neuen Erlebnisbericht aus seinem Gastland:

Es ist schon ein tolles Erlebnis in das Leben einer quasi total fremden Familie einzutauchen und deren Kultur und Alltag kennen zu lernen. Viel ist in den letzten Wochen passiert… hier ein neuer Bericht von mir:

Am 8. November war DER Wahltag zum neuen Präsidenten für die amerikanischen Bürger und am Abend konnte ich mit meiner Gastfamilie die Stimmenverteilung auf dem Fernsehbildschirm verfolgen. In den USA gibt es das System des „electoral college“, bei dem die Bürger aus einem Staat wie zum Beispiel Michigan für ihren Lieblingskandidaten wählen und je nachdem wer die meisten Stimmen hat, 'gewinnt' dann den Staat. 

Jeder Staat hier hat dann einen bestimmten Wert, der auf Population beruht. Michigan hat die Nummer 16 während Kalifornien 55 hat. Die Nummer sagt dann aus wie viele Abgeordnete die Gewinnerpartei auswählen darf, die dann wirklich einen Präsidenten wählen.
Mein Erlebnis hier nach der Wahl war, das einige, meist junge Leute, auf die Straßen gegangen sind und gegen den Gewinner Donald Trump demonstriert haben. 

Die Demokratische Partei und Hillary Clinton haben zwar versucht in einigen Staaten eine Neuauszählung der Stimmen in Gang zu bringen, was aber erfolglos war. Das Repräsentantenhaus und der Senat sind nun auch republikanisch gesinnt und am 20. Januar 2017 wird Donald Trump nun offiziell das „oval office“ beziehen.

In den Vereinigten Staaten kann man schon sagen, dass Weihnachten mit Abstand das am größten gefeierte Fest ist. Es hat für mich schon Mitte November angefangen als im Radio schon Frank Sinatra und Michael Buble über „Christmastrees“ und  „Santa Claus“ sangen. In ganz Michigan fingen Leute nun an mit Weihnachtsdekoration ihre Häuser und Vorgärten zu schmücken, (ein wundervoller Anblick so viele Lichter bei Nacht zu sehen, nebenbei bemerkt)! Jedes Geschäft bot Rabatte auf Weihnachtsgeschenke und meine Freunde in der Schule schwärmten schon von der Winterpause und das alles noch vor Thanksgiving...
Einige Tage vor Thanksgiving sind wir auf eine riesige sogenannte 'Weihnachtsbaum-Farm' gefahren und haben einen 3 Meter großen Baum gefällt.
Thanksgivingday war am Donnerstag den 24. November und mein Gastvater hat meinen Gastbruder und mich dann auf das Detroit-Lions Footballgame mitgenommen, welches unsere Mannschaft spektakulär in den letzten 3 Sekunden gewann! Danach sind wir zu einem umfangreichen Truthahn Festessen gefahren, bei dem sich die halbe Familie versammelt hat!

 

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