SPD Hilgert-Kammerforst

SPD-Vertreter zu Gast bei der ENM - Energienetze Mittelrhein - Thema: Versorgungssicherheit und erneuerbare Energien

Energie und Umwelt

EVM
Die SPD-Fraktionsmitglieder aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen sind beeindruckt vom modern aufgestellten Leitstand der ENM - Energienetze Mittelrhein

Die SPD-Fraktion des Verbandsgemeinderates Höhr-Grenzhausen war zusammen mit interessierten SPD-Fraktionsmitgliedern aus Hilgert, Hillscheid und Höhr-Grenzhausen zu Gast bei der ENM - Energienetze Mittelrhein in Koblenz, einem Tochterunternehmen der EVM. Im Herzstück des Betriebs - der sogenannten Leitstelle -  erhielt man Informationen aus erster Hand über die komplexen Betriebsanforderungen, die an die weit verzweigte Versorgungsinfrastruktur (Strom, Gas) auch für die Versorgung unserer Westerwald-Region und Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gestellt werden. Hierbei wurden auch die Aspekte rund um die dezentrale Einspeisung der Solar- und Windenergie erörtert.

Dank eines modernen, IT-gestützten Leitsystems und Monitorings sowie einer rund um die Uhr mit qualifizierten Fachkräften besetzten Leitstelle wird die Energienetz-Versorgung unserer Bevölkerung im Bereich Strom und Gas permanent überwacht und sichergestellt.

So ist man jederzeit in der Lage, auf plötzlich auftretende, lokale Leitungsstörungen, die durch Windbruch oder Bauarbeiten verursacht werden, direkt reagieren zu können. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind auch die durch die Natur bedingten Einspeiseschwankungen gut händelbar. So konnte zum Beispiel bei der letzten Sonnenfinsternis der abrupt aufgetretene Rückgang der eingespeisten Sonnenenergie ohne nennenswerte Probleme durch die Grundlast von konventionell erzeugtem Kraftwerksstrom ausgeglichen werden. Hier liegt noch eine große Zukunftsaufgabe vor uns: Um die schwankende Energieernte aus Sonne und Wind effizienter nutzen zu können, werden zurzeit noch neuartige Strom-Speicherkapazitäten entwickelt und aufgebaut.  Zum Abschluss informierte man sich auch über das Thema E-Mobilität. Anhand eines Tesla-Modells wurden die verschiedenen Aspekte zu Reichweite, Ladezeiten, Beschleunigung etc. erörtert.

Im Resümee halten die SPD-Fraktionsmitglieder fest: In unserem Lebensalltag haben sich die erneuerbaren Energien schon gut im Wirtschaftskreislauf etabliert. Sie können und müssen aber zum Schutz unseres Klimas und unserer natürlichen Lebensressourcen noch weiter ausgebaut werden. Insofern gilt es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Stichwort: Strom-Speicherkapazitäten, Stromtrassen, E-Mobilität)  für den Einsatz dieser umweltfreundlichen Energieträger weiter zu entwickeln, um Wirkungsgrad und Akzeptanz in unserem Lebensalltag  zu verbessern. Die SPD-Vertreter der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen sind der festen Überzeugung:

Nicht nur unser politischer Gestaltungswille, sondern die Mobilisierung und Bündelung aller gesellschaftlichen Kräfte sind dafür notwendig,  um dieses große, globale Ziel „Klimaschutz“ weiter voran zu bringen – auch im Interesse unserer zukünftigen Generationen.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Höhr-Grenzhausen

 
 

Gabi Weber - unsere SPD-Bundestagsabgeordnete

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